Mentoring Guide
Rolle des Mentors

Mentor Ihre Rolle? Der Beifahrer.

Ein Mentor fungiert als Leitfigur und Vorbild. Mittels unbequemer Fragen und dem Kommunizieren ungeschriebener Regeln aus dem Berufsfeld, fördern Mentoren die Ausbildung einzigartiger Persönlichkeiten von Morgen. Zu den Kernaufgaben eines Mentors zählen u.a. die Hilfestellung, Unterstützung und Begleitung des ausgewählten Mentees durch dessen Lebenslagen. Im Vordergrund dabei steht die Entwicklung der Fähigkeiten und der Persönlichkeit des Mentees in beruflicher Hinsicht. Doch nicht nur ein Mentee profitiert von der Expertise und dem Wissen seines Mentors. Durch die beratende Tätigkeit als Lehrer, Manager, Berater und Problemlöser, schärfen Mentoren Ihre Sichtweise und vertiefen Ihre Kompetenzen zugleich.

Mentor 10 Gebote für erfolgreiches Mentoring

  1. Vorbereitung ist das A&O.
    Nichts ist wertvoller als gemeinsame Zeit. Nutzen Sie vorhandene Materialien und Ressourcen von Mentor Lane um die Zeit mit Ihrem Mentee möglichst effizient zu gestalten. Gehen Sie Unterlagen der vergangenen Sitzungen durch, bevor Sie zum nächsten Meeting antreten.
  2. Senden und Empfangen.
    Agieren Sie als Ansprechpartner und Zuhörer zugleich. Entwickeln Sie dadurch ein besseres Verständnis der Ausgangssituation, Selbsteinschätzung und Perspektive Ihres Mentees.
  3. Schaffen Sie Vertrauen.
    Teilen Sie Anekdoten aus Ihrer persönlichen und beruflichen Vergangenheit. Verhelfen Sie Ihrem Mentee sich mit Ihnen zu identifizieren um mögliche Handlungsoptionen auf die eigenen Umstände zu übertragen. Schaffen Sie eine neue Vetrauensbasis zueinander und schärfen Sie das Beurteilsvermögen Ihres Mentees zugleich.
  4. Perspektiven erkennen und verstehen.
    Ihr Mentee und Sie befinden sich in unterschiedlichen Lebensphasen. Abhängig von persönlichen und kulturellen Hintergründen zeugen Sie von verschiedenartigen Erfahrungen, Werten und Ambitionen. Erkennen Sie diese Vielseitigkeit in der Perspektive an und profitieren Sie dadurch. Entwickeln Sie ein Verständnis für die Existenz und Gültigkeit dieser Unterschiede. Eine objektive Betrachtung verhilft zu ergibigen Diskussionen und besseren Resultaten in der gemeinsamen Zielsetzung.
  5. Rat geben ohne Rat zu geben.
    Geben Sie keine Handlungsanweisung vor. Stellen Sie vielmehr anleitende Fragen, die es dem Mentee erlauben, potenzielle Konsequenzen zu erkennen. Die Zielsetzung liegt in der eigenen Schlussfolgerung und der richtigen Einschätzung bevorstehender Entscheidungen. Bieten Sie Orientierung, doch erlauben Sie Ihrem Mentee, eigene Lösungen zu entwickeln. Sofern sich eine Situation nicht als zielführend erweist, so ist es jedoch nicht verboten, Lösungsvorschläge vorzugeben.
  6. Professionaliät wahren.
    Klare und aufrichtige Kommunikation ist nicht immer angenehm. Bewahren Sie in jeder Hinsicht Diskretion, gestehen Sie Fehler ein und übernehmen Sie Verantwortung dafür. Behalten Sie Ihre Zielsetzung immer im Blick. Vermeiden Sie unangebrachte Themen, Bemerkungen und Gesten. Bleiben Sie professionell im Umgang miteinander.
  7. Vorbildfunktion.
    Sie besitzen eine Vorbildfunktion. Ihr Mentee strebt nach dem Erfolg, den Sie unter Umständen schon verzeichnet haben. Passen Sie auf, dass Ihr Mentee nicht versucht Sie zu kopieren. Potenzielle Schwächen und skeptische Verhaltensweisen sollen nicht übernommen und zur Gewohnheit werden. Unterstützen Sie Ihren Mentee vielmehr dabei, herauszufinden, welches Verhalten in welcher Situation angemessen ist. Jegliche Entscheidungen sollten der Persönlichkeit des Mentees entsprechend getroffen werden.
  8. Zuspruch und Beistand.
    Ihr Mentee befindet sich in einer emotional aufregenden Phase seines Lebens. Hierbei wird es Zeiten geben, in denen Sie als Mentor Beistand leisten müssen. Hören Sie Ihrem Mentee aufrichtig zu und unterstüzen Sie Ihn bei Niederschlägen wieder Zuversicht, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu gewinnen. Lösen Sie nicht die Ursache, sondern leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe.
  9. Erfolg durch Struktur.
    Schaffen Sie klare und eindeutige Verhältnisse für beide Parteien. Je prägnanter die Ausarbeitung der Zielsetzungen für gesetzte Meilensteine, desto effizienter das Programm. Helfen Sie Ihrem Mentee dabei, spezifische Ziele zu identifizieren und sich über notwendige Schritte klar zu werden. Vermeiden Sie Mehrdeutigkeit. Effektives Hinterfragen und Analysieren, sowie aussagekräftiges Feedback führen zu tieferer Reflexion und besseren Lernergebnissen. Eine, für beide Seiten, verständliche und sinnvolle Struktur ist der halbe Weg zum Erfolg. Nutzen Sie zur Strukturierung unser Planungsspiel.
  10. Commitment.
    Mentoring bedeutet Verpflichtung. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihren Mentee. Je mehr Arbeit Sie investieren, desto größer auch Ihr Profit. Seien Sie pünktlich, vermeiden Sie kurzfristige Absagen bei gemeinsamen Treffen und sorgen Sie für Erreichbarkeit bei wichtigen Anliegen.

Mentor Lane? Ja, ich will.

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